Was war schon los

24.03.2012  // Bergstadtpokal im Judo international:
Städtepartnerschaft auf sportlicher Ebene

Am 24. und 25. März war es mal wieder soweit: Der BSC Freiberg lud zum 17. Bergstadtpokal im Judo ein. Bereits vor der Eröffnung herrschte reges Treiben in der Heubner-Halle. Die zahlreichen Sportler waren schon mächtig aufgeregt. Bürgermeister Holger Reuter eröffnete den Wettkampf unter anderem mit den Worten „Sport Frei“. Hauptkampfsportrichter Martin Unger behielt den Überblick über alle drei Tatami - zu Deutsch: Judo-Matten. Der Wettkampf baute auf dem Doppel-K.O.-System auf. Die Verlierer aus den ersten Runden konnten sich in der Trostrunde noch einmal behaupten.
29 Vereine mit ihren Aktiven aus ganz Deutschland, Tschechien und Frankreich waren dabei. Eine kleine Gruppe Judobegeisterter reiste extra aus Gentilly an, um am Bergstadtpokal teilzunehmen. Aufgrund der Städtepartnerschaften zwischen Freiberg und Gentilly ist es bereits zu einer Tradition geworden, dass Delegationen aus Frankreich an den Sportwettkämpfen in Freiberg teilnehmen. Trotz des Reisestresses und der Regelunterschiede schafften es die Jungs, einige der vorderen Plätze zu belegen. „Dass unsere Partnerstadt in der Pokalwertung den 5. Platz mit 61 Punkten erkämpfte, übertraf alle unsere Erwartungen“, sagte Constanze Reuter, Sachgebietsleiterin Sport der Stadtverwaltung. Die Sportler aus Frankreich errangen insgesamt 6 Medaillen und konnten 1 x Gold,  3 x Silber und 2 x Bronze mit nach Hause nehmen.
 „Die Stimmung war wirklich toll und wir als Veranstalter freuen uns über den erkämpften zehnten Platz mit 46 Punkten in der Pokalwertung“, meinte Hans-Jürgen Potratz, Abteilungsleiter Judo des BSC Freiberg und der „Vater“ der Veranstaltung.
Der Freiberger Bergstadtpokal ging in diesem Jahr an den Chemnitzer PSV (91 Punkte), der bereits zum 17. Mal und damit von Anfang an dabei war. Platz 2 in der Pokalwertung belegte der PSV Leipzig mit 88 Punkten gefolgt von dem 1. Spremberger JV mit 79 Punkten.