Was war schon los

Esther Sarah Wolf

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14.03.2012  // 500 Gäste bei der 3. Geschichtsstunde:
Dr. Heinrich Douffet zur Stadtentwicklung im 13. Jahrhundert

Das Interesse ist ungebrochen: Zur 3. Geschichtsstunde strömten rund 500 Gäste in die Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche. Dr. Heinrich Douffet, bis 1999 Referatsleiter Museen/Denkmalpflege im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, widmete sich der Entwicklung Freibergs im 13. Jahrhundert. 

Zahlreiche historisch bedeutsame Ereignisse fanden in dieser Zeit statt. Die erstmalige Nennung des Stadtnamens „Friberch“ ist für 1218 belegt, die früheste Überlieferung des Stadtwappens fällt in das Jahr 1227. Zwischen 1200 und 1300 bildeten sich die Ratsverfassung und das Bergrecht heraus, die einstigen drei Klöster und zwei Hospitäler der Stadt wurden gegründet. Noch heute bestimmen die damals aufgeführten Türme der Nikolai- und der Petrikirche das Stadtbild. Mit der Goldenen Pforte am späteren Dom erhielt Freiberg um 1230/35 ein Kunstwerk von europäischem Rang.