Was war schon los

09.09.2012  // 21. Tag der Sachsen Glanzlicht des Festjahres „850 Jahre Freiberg“

Impressionen unter
http://www.tagdersachsen2012.de

Rund 470.000 Sachsen haben im Festjahr „850 Jahre Freiberg“ gemeinsam den 21. Tag der Sachsen in der Universitätsstadt gefeiert. 

Mit der großen Abschlussveranstaltung „Freiberg sagt danke“ auf dem Schlossplatz ging das größte sächsische Volks- und Vereinsfest 2012 zu Ende. Hier dankte Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Er zeigt sich emotional tief beeindruckt: „Ich bin glücklich, dass der 21. Tag der Sachsen so wunderbar und friedlich in Freiberg gefeiert wurde. Das Allerschönste ist, dass ich mit meiner Einschätzung nicht allein bin“.

Schon am Sonnabend zur Pressekonferenz war Dr. Matthias Rößler, Landtagspräsident und Präsident des „Tag der Sachsen“, des Lobes voll: „Freiberg setzt Maßstäbe. Hier ist getan worden, was überhaupt getan werden kann.“ 

Mit dem 21. Tag der Sachsen ist das Volks- und Vereinsfest nach zwei Jahrzehnten an seinen Ursprung zurückgekehrt. Denn 1992 fand in Freiberg der erste Tag der Sachsen statt. Die Universitätsstadt ist die erste Stadt, die den Sachsentag zum zweiten Mal ausrichtet. 

Dass sich das Fest, die Stadt, ja ganz Sachsen in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich entwickelt haben, war zu spüren bei der 21. Auflage des Tages der Sachsen: Die inzwischen fast vollkommen sanierte Altstadt Freibergs mit ihren rund 550 Denkmalen gab der Sachsenparty das richtige Ambiente. Belebt wurde die Party jedoch durch die Sachsen selbst: Fast eine halbe Million Gäste feierten von früh bis tief in die Nacht an allen drei Sachsen-Tagen in der 40.000-Einwohner-Stadt Freiberg. Vier Medienbühnen mit Konzerten bekannter Künstler, Krönung der Erntekönigin und –prinzessin, Orgel populär, Wirtschaftsstammtisch, Festumzug ... an den insgesamt 17 Bühnen und in den 12 Erlebniszentren sowie 20 Festmeilen steppte fast rund um die Uhr der Bär. Ungeschlagener Favorit bei den Sachsentaggästen: Das Erlebniszentrum „Die eine Welt zu Gast in Freiberg“ mit Präsentationen von in der Entwicklungshilfe tätigen Vereinen wie beispielsweise die Freiberger Schülerfirma Namaste S GmbH oder „Schenke eine Ziege“ e.V. Stets dicht umlagert auch die Bühne des Landessportbundes und begeisterte Interessierte in der Blaulichtmeile bei Polizei, Feuerwehr, THW, DRK und im Zelt des Sächsischen Beamtenbundes. 

„Ich habe den Eindruck, dass alle begeistert sind, denn die Stimmung war überall klasse. Ich bin happy“, weiß Knut Neuman seine Freude kaum in Worte zu fassen. Als Projektleiter des Tages der Sachsen hatte er für dieses Fest alle Strippen fest in der Hand. Aber er weiß auch: „Dass es so ein tolles Fest geworden ist, dazu haben vor allem auch all die vielen Helfer, die hinter den Kulissen tätig waren, beigetragen“, dankt er ihnen. 

„Der Tag der Sachsen 2012 in Freiberg verlief bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt (Sonntag, 18 Uhr) in einer sicheren, friedlichen und entspannten Atmosphäre“, fasst Frank Fischer, Pressesprecher der Polizeidirektion Chemnitz, zusammen.
Erneut habe der Schwerpunkt des Polizeieinsatzes zum Sachsentag auf der Bewältigung des An- und Abreiseverkehrs gelegen. „Das Verkehrskonzept ist aufgegangen.“ Obwohl am Sonnabend und Sonntag zeitweise die Parkplätze aus Richtung A4/Siebenlehn (Parkplatz 5) und Brand-Erbisdorf (Parkplatz 2) fast vollständig ausgelastet waren, „standen zu jeder Zeit noch genügend Parkplätze für die Besucher des 21. Tages der Sachsen zur Verfügung.“
Im Verhältnis zur Zahl der Gäste des Tages der Sachsen, „gab es nur wenige Straftaten“, schätzt Fischer ein. Da der Polizeieinsatz jedoch noch bis zum Montag andauert, liegen Zahlen erst nach dessen Ende vor. „Fazit des 21. Tages der Sachsen in Freiberg ist: Es war eine sichere und friedliche Riesenparty.“ 

So zeigte sich das Festgebiet auch zum heutigen Festumzug: „Er war mit den rund 4000 Teilnehmern der bisher größte in der Silberstadt“, weiß Organisator Andreas Schwinger. Rund 45.000 Freiberger und Gäste säumten die Straßenränder des mehr als drei Kilometer langen Zuges, der neben der Geschichte der Stadt von ihren Anfängen Mitte des 12. Jahrhunderts bis ins Heute, wo sich Freiberg als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Kulturstadt präsentiert, vor allem die Vielfalt des sächsischen Vereinslebens zeigte. Mittendrin auch Vertreter der Ausrichterstadt 2013: der Erzgebirgszweigverein und die Knappschaft Schwarzenberg. Begeistert vom Sachsentag in Freiberg ist auch Schwarzenbergs Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer. „Tolles Flair“, lobt sie. Schon der Auftakt sei „kurz und knackig“ gewesen, gespickt mit den richtigen Portionen von Tradition und Moderne, „so wie es die Leute lieben!“. 

Schon am Sonnabend wurde bereits die Ausrichterstadt bekannt gegeben, die nach Schwarzenberg Gastgeber des Sachsentages sein wird: 2014 lädt Großenhain dazu ein. 

Morgen früh startet eine Läuferstaffel von Freiberg nach Schwarzenberg. 9 Uhr laufen am Platz der Einheit (Chemnitzer Straße 137, gegenüber Wasserturm) die ersten beiden Sportler los. Auf der 87 Kilometer langen Strecke führen sie Staffelstab und Fahne mit sich. Verabschiedet werden sie von Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm und Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer. 

Das war der Tag der Sachsen in Freiberg. Nun heißt es „Glück auf“ Schwarzenberg 2013! 

 

 

 

Statements zum 21. Tag der Sachsen 

 

Polizeipräsident Uwe Reißmann 

"Wir konnten unsere bei dem Tag der Sachsen in Marienberg, Mittweida und Oelsnitz gesammelten Erfahrungen nutzen, um in hervorragender Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und seinen Partnern, ein funktionierendes Einsatzkonzept zu erarbeiten. Das Zusammenspiel aller Beteiligten hat bestens funktioniert und die sächsische Polizei hat ihren Anteil zur erfolgreichen Durchführung des Tages der Sachsen geleistet. Dafür möchte ich allen Bediensteten danken." 

 

Udo Neie, Chef der Organisationsleitung 

Wir haben uns offensichtlich für die richtige Organisationsstruktur entschieden, zu der uns die Verbindungsbeamten der Polizei geraten haben: Die acht Arbeitsgruppen haben hervorragend miteinander und mit der Polizei zusammen gearbeitet. Wir waren zu jeder Zeit über das Festtreiben im gesamten Festgebiet informiert und jederzeit handlungsbereit. 

 

Steffen Judersleben, Leiter Projektbüro 

Fröhliche, entspannte, ausgelassene und zufriedene Gäste, was will man als Gastgeberstadt mehr. Das Gesamtkonzept ist aufgegangen. Ein Kompliment an alle aktiven Teilnehmer. Sie haben es uns im Projektbüro in den vergangenen drei Tagen recht einfach gemacht. 

 

David Bojack, stell. Projektleiter  „Tag der Sachsen“ 

Von allen Seiten gab es Lob – von Händlern und Besuchern: Unsere Vorbereitung, aber auch die Durchführung sei beispielgebend. Lob gab es auch für die Präsenz im Festgebiet und die schnellen Reaktionen bei Problemen – die eigentlich gar keine waren. Die Händler waren begeistert von der Stimmung, von den ausgelassenen Besuchern – das wurde mir und meinen Mitstreitern von vielen Seiten berichtet.