Geschichtsstunden: Reise durch die Jahrhunderte

Spannende Aspekte aus 850 Jahren Stadtgeschichte 

Zahlreiche historische Ereignisse haben die Freiberger Region seit ihrer ersten Besiedlung im 12. Jahrhundert geprägt. Sie sind Thema der Geschichtsstunden, zu denen der Altertumsverein und der Fremdenverkehrsverein Freiberg im Jubiläumsjahr monatlich einladen. Von den Anfängen der Mark Meißen über den Bauboom in Spätgotik und Renaissance bis in die Gegenwart geht die Reise durch die Jahrhunderte. 

Zum Auftakt am 11. Januar, 19 Uhr im Städtischen Festsaal, spricht Dr. André Thieme zum Thema "Die Anfänge der Mark Meißen - Mythos und Geschichte". Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm und der Stadtchor werden die Geschichtsstunde eröffnen.  In der zweiten Veranstaltung am 8. Februar geht es dann um die Besiedlung und Entstehung der Stadt Freiberg.  Die elfteilige Reihe Geschichtsstunden wurde speziell für die 850-Jahr-Feier konzipiert. Sie richtet sich an alle, die mehr über Freiberg und seine Geschichte erfahren wollen. Ausgewiesene Experten greifen spannende Aspekte der Stadtgeschichte heraus und bringen sie dem Publikum auf unterhaltsame Art und Weise näher. Dabei stehen einerseits wesentliche Entwicklungen, etwa im Silberbergbau, auf dem Programm, andererseits werden auch sehr spezielle Themen wie Klöster und Hospitäler behandelt. Der Eintritt zu allen Geschichtsstunden ist frei.

Symbol und Botschafter des Jubiläumsjahres ist das "Herz aus Silber". Seit über acht Jahrhunderten schlägt es in Freiberg beständig und steht für die Geschichte der Stadt, aber auch für die Freiberger Bürger, die seit jeher stolz auf diese Geschichte sind. "Das Herz aus Silber, das den Freibergern seit über acht Jahrhunderten oft bis zum Hals schlägt, aber nie in die Hose rutscht, ist als Sinnbild des Bergbaus auch ein Symbol für Zukunft aus Tradition, für die beständige Entwicklung unserer Stadt. Sein Pulsieren möge bei allen Herausforderungen und für unser Miteinander immer wieder bestimmend sein", wünschte Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm zum Jahreswechsel.

Bereits seit Monaten ist das "Herz aus Silber" auf Fahnen, Bannern, Plakaten, Aufklebern, Briefen und Fahrzeugen als Werbeträger unterwegs, um die Freiberger und ihre Gäste auf das Festjahr einzustimmen. Ein großformatiger Kalender 2012 stimmt mit einer Reise durch die Jahrhunderte ebenfalls auf das 850-jährige Jubiläum ein. 
Die Besucher erwarten im Festjahr hochkarätige Konzerte mit klassischer und moderner Musik. Zu nennen wäre hier  stellvertretend  der Konzertabend am 31. März 2012 um 17 Uhr im Dom St. Marien, der Christoph Demantius, dem bedeutenden Freiberger Komponisten, gewidmet ist. Die cordae freybergensis und cappela vocale der Freiberger Dom-Music spielen die Deutsche Passion nach dem Evangelisten Johannes des Meisters. Ein weiterer musikalischer Höhepunkt verspricht die Aufführung von Carl Orffs "Carmina burana" am 2. Juni um 17 Uhr auf dem Untermarkt zu werden. 

Im Jahr der Jahrhunderte werden auch Wissenschaftler und Historiker auf Freiberg blicken. 
Die Internationale Tagung zur Besiedlung und Frühgeschichte Freibergs aus Anlass des Jubiläumsjahres im Mai  sowie die 63. Internationale  Freiberger Mineralienbörse werden bundesweit und internationale Erwähnung finden. Ebenso bedeutungsvoll ist die Lampadius-Konferenz im April 2012. Der Chemiker, Erfinder, Fachschriftsteller und Hüttenmann ist vor allem als erfolgreicher Hochschullehrer an der Bergakademie Freiberg und Verfasser zahlreicher Lehrbücher in die Wissenschaftsgeschichte eingegangen.

Ein buntes Feuerwerk an Kunst und Kultur hält die Festwoche mit Bergstadtfest vom 24. Juni bis 1. Juli 2012 bereit.  Hierfür konnte unter anderem der Dresdner Kreuzchor  (26. Juni, 20 Uhr) engagiert werden. Die Festwoche wartet zur Eröffnung mit einer grandiosen Bergparade auf, zu der über 1000 Bergleute aus dem In- und Ausland erwartet werden. Höhepunkt der Festwoche wird zweifellos der Festumzug werden, an dem rund 1500 Freiberger sowie der Dresdner Fürstenzug und die Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft mitwirken und die über 800-jährige Geschichte Freibergs lebendig werden lassen. 

Außerdem kehrt im Jubiläumsjahr der Tag der Sachsen mit seiner 21. Auflage an seinen Ursprung zurück: Das sächsische Volksfest feierte 1992 in Freiberg seine Premiere. Zum 21. Tag der Sachsen vom 7. bis 9. September 2012 werden rund 450.000 Gäste in der Universitätsstadt  erwartet.  Auf dem größten Volks- und Heimatfest der Sachsen vereinen sich Lebensfreude, Kultur und Engagement der Menschen. Künstler und Vereine präsentieren sich, Sportler zeigen ihr Können, Händler und Handwerker sorgen für ein buntes Marktleben. Auf den Festbühnen und -plätzen erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm mit Musik und Unterhaltung, Information, Spannung und Spaß von morgens bis abends. Ein Höhepunkt ist der Festumzug sächsischer Vereine durch die Freiberger Altstadt am Sonntag. 

Gleich der heutige Neujahrstag wird ganz im Zeichen des "Herz aus Silber" stehen. Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm wird zwischen 14 und 15 Uhr im Freibergsdorfer Hammerwerk ein Herz schmieden und mit ihm die Zeitreise im Zug der Zeit durch acht Jahrhunderte Stadtgeschichte symbolisch starten. 

Auf diese Reise laden auch die Geschichtsstunden zur Stadtgeschichte ein, gestaltet vom Altertumsverein und dem Fremdenverkehrsverein Freiberg. Jeden Monat wird es eine Geschichtsstunde geben. Sie führen von den Anfängen der Mark Meißen über den Bauboom in Spätgotik und Renaissance bis in die Gegenwart. Auftakt dieser Reihe ist am 11. Januar, 19 Uhr im Städtischen Festsaal. Dr. André Thieme wird dann zum Thema "Die Anfänge der Mark Meißen - Mythos und Geschichte" sprechen. Oberbürgermeister und Stadtchor werden die Geschichtsstunden eröffnen.

"Bringen auch Sie Ihr Herz ein: Feiern Sie mit und gestalten Sie mit, erleben Sie die Entwicklung im Freiberger Land, in einer Region der Zukunft in Sachsen in Deutschland", lädt Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm ein. Denn eines ist klar: "Wer Sachsen kennen will, muss Freiberg gesehen haben."

 

Hier gehts zum Flyer der Geschichtsstunden

 

Ansprechpartner
Arbeitsgruppe Presse- und Öffentlichkeitsarbeit "850 Jahre Freiberg"
Pressestelle der Stadt Freiberg
Telefon: +49 3731/ 273 104
E-Mail: pressestelle@freiberg.de