Freiberg im 13. Jahrhundert: 3. Geschichtsstunde findet in der Nikolaikirche statt

Die 3. Geschichtsstunde im Rahmen von "850 Jahre Freiberg" findet am 14. März in der Nikolaikirche statt. Wegen des großen Interesses wurde die Veranstaltung von der Annenkapelle in die Konzert-und Tagungshalle am Buttermarkt verlegt. Dr. Heinrich Douffet, bis 1999 Referatsleiter Museen/Denkmalpflege im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, widmet 
sich in seinem Vortrag der Entwicklung der Stadt Freiberg im 13. Jahrhundert. 

Zahlreiche historisch bedeutsame Ereignisse fanden in dieser Zeit statt. Die erstmalige Nennung des Stadtnamens "Friberch" ist für 1218 belegt, die früheste Überlieferung des Stadtwappens fällt in das Jahr 1227. Zwischen 1200 und 1300 bildeten sich die Ratsverfassung und das Bergrecht heraus, die einstigen drei Klöster und zwei Hospitäler der Stadt wurden gegründet. Noch heute bestimmen die damals aufgeführten Türme der Nikolai- und der Petrikirche das Stadtbild. Mit der Goldenen Pforte am späteren Dom erhielt Freiberg um 1230/35 ein Kunstwerk von europäischem Rang.

Die Geschichtsstunde beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.