Die Bergschule Freiberg ist Thema der 8. Geschichtsstunde am 8. August

Bildung als Erfolgsfaktor: Für die Entwicklung des sächsischen Bergbaus spielte die Bergschule Freiberg eine bedeutende Rolle. In der achten Geschichtsstunde anlässlich "850 Jahre Freiberg" am 8. August widmet sich Dr. Herbert Kaden diesem so genannten "Annexum" – also Anhängsel der Bergakademie. 

Die Entwicklung der Bergschule begann bereits 1776 mit der Unterrichtung so genannter Bergpurschen – das waren 13- bis 14-jährige Bergmannskinder – hier im Freiberger Revier. Schon wenige Jahre später hatte sie sich als eine Vorstufe für die fachlich-wissenschaftliche Ausbildung an der Bergakademie etabliert. Lehrer der Bergakademie fungierten nicht nur als Lehrkräfte an der Bergschule Freiberg, die Bergakademie selbst wurde zur Bildungsstätte zukünftiger Bergschullehrer. 

Herbert Kaden, Jahrgang 1953, ist seit 2000 Leiter des Universitätsarchivs der TU Bergakademie Freiberg. 2010 promovierte er über das sächsische Bergschulwesen. Seine Dissertation "Das sächsische Bergschulwesen. Entstehung, Entwicklung, Epilog (1776–1924)" ist gerade im Böhlau Verlag erschienen. 

Der Vortrag zur 8. Geschichtsstunde findet in der Konzert- und Tagungshalle Nikolaikirche statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.